Bebauungsplan

Der Gemeinderat Freimersheim hat in seiner Sitzung vom 22. August 2017 den Bebauungsplan „Rieshübel II“ als Satzung beschlossen. Der Bebauungsplanbeschluss wurde im Amtsblatt der Verbandsgemeinde Edenkoben in der Ausgabe vom 7. September, KW 36/2017, Seite 11, bekannt gemacht.

Informationen dazu erteilen:

Ortsbürgermeister Daniel Salm, Tel. 06347 9829866, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Beigeordneter Karl Thews, Tel. 06347 607730, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Umlegung

Auslegung von Bestandskarte und Bestandsverzeichnis zur Baulandumlegung „Rieshübel II“

Der Umlegungsausschuss der Ortsgemeinde Freimersheim
(Geschäftsstelle: Vermessungs- und Katasteramt Rheinpfalz, Pestalozzistraße 4, 76829 Landau in der Pfalz) informiert im Amtsblatt der Verbandsgemeinde Edenkoben vom 10.08.17, KW 32/2017 auf Seite 8 dass die Bestandskarte und das Bestandsverzeichnis, in denen der Nachweis des Grundbuchs und des Liegenschaftskatasters für alle Grundstücke des Umlegungsgebietes aufgeführt ist, in der Zeit
vom 21. August bis 20. September 2017
bei der Verbandsgemeindeverwaltung Edenkoben, Bauverwaltung, Zimmer 307, Poststraße 23, 67480 Edenkoben, zur Einsichtnahme während der Dienststunden öffentlich ausliegen:

Montag bis Freitag vormittags 8.30 bis 12.00 Uhr
Dienstag nachmittags 14.00 bis 16.00 Uhr
Donnerstag nachmittags 14.00 bis 18.00 Uhr

Chronik

  • September 2014: Beratungen des damals frisch gewählten Gemeinderats.
  • Dezember 2014: Da bereits in Rieshübel I archäogloische Funde gemacht wurden, mussten Prospektionen beauftragt werden.
  • März 2015: Zwei Weinberge wurden für Untersuchungsflächen gerodet und im Mai die Untersuchungsarbeiten durchgeführt. Schnell war klar, dass wieder gegraben werden musste und dies die Grundstückseigentümer bezahlen müssen.
  • Oktober 2015: Dies haben wir den Eigentümern bei einer Versammlung mitgeteilt und für die Maßnahme offensiv geworben. Mit dem Votum aus dieser Versammlung wurde im November der Grundsatzbeschluss für archäogloische Grabungen gefasst und den Eigentümern eine öffentlich-rechtliche Erschießung mit 10 %iger Beteiligung der Gemeinde zugesichert.
  • März 2016: Grundstücke im südlichen Bereich werden durch die Gemeinde angekauft; Restliche Eigentümer stimmen der Kostenübernahme für Grabungen zu.
  • Mitte April 2016: Beginn der Grabungsarbeiten.
  • Juli 2016: Beauftragung des Büros Stadtconcept Landau für die Erstellung eines Bebauungsplans und dem Büro Krell, Oberotterbach für die Naturschutzrechtliche Planung.
  • August 2016: Alle Eigentümer auch nördlich des Wirtschaftswegs stimmen einer Grabungskostenübernahme zu, bzw. verkaufen Ihre Grundstücke an die Gemeinde.
  • September 2016: Erste Entwürfe des Bebaungsplans werden im Gemeinderat vorgestellt, das Ing-Büro Schulbaum wird mit der zukünftigen Straßenplanung beauftragt.
  • Ende September 2016: Tag der offenen Grabungsstätte. Hier wurde präsentiert, dass nicht nur, wie vermutet, Grabfelder aus der Merowingerzeit, sondern auch Keramikfunde, die der späten Bronzezeit zugeordnet werden, sowie Hausgrundrisse aus der Jungsteinzeit, also 5 Tausend Jahre v. Chr., zum Vorschein kamen.
  • Weihnachten 2016: Ende der Grabungsarbeiten.
  • März 2017: Einleitung des Baulandumlegungsverfahren durch das Vermessungs- und Katasteramt Landau.
  • April 2017: Beteiligung der Öffentlichkeit am Bebauungsplanverfahren Juli 2017: Einarbeitung von Änderungen in den Bebaungsplan.
  • August 2017: Der Bebaungsplan wurde als Satzung beschlossen und erlangte somit Rechtskraft.
  • Dezember 2017: Beginn der Straßenplanung und Vorstellung der ersten Entwürfe.
  • Januar 2018: Nach kleinen Änderungen konnte die Entwurfsplanung zur Straßenplanung beschlossen und die Arbeiten ausgeschrieben werden.
  • April 2018: Vergabe der Erschließungsarbeiten mit Tiefbauarbeiten beim Straßenbau an die Firma Hambsch aus Bellheim.
  • Juni 2018: Die Firma Hambsch beginnt mit ihrer Arbeit.