inexio verlegt Glasfaserkabel in Rathausstraße und Hauptstraße
Kunden erhalten Glasfaser-Hausanschlüsse der Zukunft – Bandbreiten bis 1 Gbit/s

Das Telekommunikationsunternehmen inexio macht den Anwohnern in der Rathausstraße und der Hauptstraße von Freimersheim ein besonderes Angebot. Das Unternehmen nutzt die Bauarbeiten und verlegt Glasfaserkabel bis an die Hausanschlüsse. Dadurch entstehen den Hausbesitzern lediglich einmalige Baukosten von 599,-- Euro.

Internetanschluss der Zukunft
Ein Glasfaser-Hausanschluss sichert bereits heute die Bandbreiten von morgen. Mit bis zu 1 Gbit/s und mehr sind auch zukünftige Anwendungen bestens darstellbar. Die Investition ist somit neben dem aktuellen Komfortgewinn ein Beitrag zur Wertstabilität der Immobilie.
Wer sich über den Glasfaser-Hausanschluss und die QUiX-FiBER-Tarife informieren möchte, der findet unter www.myquix.de alle Informationen zum Ausbau und den Angebotspaketen der Privatkundenmarke von inexio. Zusätzlich sind aktuell Berater von QUiX in Freimersheim unterwegs und beraten die Anrainer in den beiden Straßen.

Über inexio:
Seit der Gründung im Jahr 2007 hat inexio bundesweit eine eigene Telekommunikations-Infrastruktur mit über 8.000 Kilometern modernstem Glasfaserkabel errichtet. Neben leistungsfähigen Telekommunikations- und Internetanbindungen stehen den Kunden sechs unternehmenseigene Rechenzentren in Saarlouis, Saarbrücken und Kaiserslautern zur Verfügung.
inexio betreut auf dem NGA-Netz mehr als 5.000 gewerbliche Kunden – vom Konzern bis zum mittelständischen Unternehmen – und über 100.000 Privatkunden. Schwerpunkt der Aktivitäten sind bisher unterversorgte Regionen, in denen inexio bisher mehr als 1.400 Ortsnetze ans Glasfasernetz angebunden hat.
Neben dem organischen Wachstum ist inexio aktiv in der Konsolidierung des Marktes. Mit Übernahmen in Süd- und Norddeutschland konnte die bundesweite Expansion beschleunigt werden.
David Zimmer, Gründer von inexio, wurde 2012 von Ernst & Young als Entrepreneur des Jahres in der Kategorie Start-up ausgezeichnet. Im gleichen Jahr belegte inexio den 1. Platz als am schnellsten wachsenden Unternehmen im Deloitte Fast 50. Die saarländische Landesregierung verlieh David Zimmer in Anerkennung seiner Leistungen den Titel Technologierat.
Das Unternehmen beschäftigt aktuell rund 330 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Dorfälteste Franziska Thumel im Alter von 103 Jahren verstorben
Franziska Thumel, älteste Mitbürgerin unseres Dorfes, ist am 13. Dezember im Alter von 103 Jahren verstorben.
Sie wurde 1915 in Oelde (Westfalen) – noch im Kaiserreich - geboren und wuchs als Jüngste mit drei Schwestern und zwei Brüdern auf. Sie überlebte alle ihre Geschwister; mit ihrer ältesten Schwester, die 102 Jahre alt wurde, teilte sie die guten Gene für ein hohes Alter. Gerne erinnerte sie sich an ihre schöne Kindheit und das intensive Familienleben.
Nach ihrer Schulzeit besuchte sie eine private Handelsschule und machte danach eine Ausbildung in einem Konfektionsgeschäft.
In Gütersloh heiratete sie Karl Kamp, der jedoch seit 1944 als Soldat in Russland vermisst wurde; Tochter Karin war damals gerade zwei Jahre alt.
1951 heiratete sie Walter Thumel, mit dem sie Sohn Norbert bekam. Zusätzlich zu ihrer Arbeit als Hausfrau und Mutter arbeitete sie bei verschiedenen Firmen im Büro, im Verkauf, bewirtschaftete einen Kiosk oder trug auch Zeitungen aus.
Mit ihrem Ehemann Walter Thumel zog sie nach 60 Jahren 2005 nach Freimersheim, wo sie im Haus ihres Sohnes eine eigene Wohnung bezogen. Im Jahr 2011 starb ihr Ehemann im Alter von 97 Jahren und kurz danach, 2012, ihre Tochter. Zwei Enkel und zwei Urenkel gehören noch zu ihrer Familie.
Sehr stolz war sie darauf, dass sie in ihrem ganzen Leben, auch in den Kriegs- und Nachkriegsjahren, die von Hunger und Frieren geprägt waren, keine Unterstützung benötigte und sich selbst versorgen konnte. Diese Energie hielt sie ihr ganzes Leben aufrecht und sie schaffte es auch, 2017 nach einem Sturz mit Oberschenkelbruch wieder laufen zu lernen.
Überhaupt, das Laufen: Ihr gesundes Leben, das viele, teilweise tägliche Wandern im Teutoburger Wald und ihre täglichen Übungen um beweglich zu bleiben seien der Grund für ihr hohes Alter, war sie fest überzeugt.
Sehr stolz war sie darauf, dass zu Ehren ihres 100. Geburtstages ein Baum gepflanzt wurde, der auf ihren Wunsch auf dem Friedhof in Freimersheim, ganz in der Nähe des Grabes ihres Mannes, und nun auch ihres, seinen Platz bekam.
Franziska Thumel wurde am Freitag, 28. Dezember um 14.30 Uhr beigesetzt. dnb

Weihnachts- und Neujahrsgrüße

Hier beginnen wir in diesem Jahr mit einem großen Dank an die gesamte Dorfbevölkerung, besonders den Anwohnern der Haupt- und Rathausstraße sowie dem Neubaugebiet „Rieshübel I“, die alle Auswirkungen unserer Baustellen geduldig ertragen mussten und müssen. Viel ist hier in diesem Jahr durchgeführt worden: Es wurde die Erschließung des Neubaugebiets „Rieshübel II“ etwa zur Hälfte durchgeführt, am Dorfmittelpunkt entstanden zwei barrierefreie Bushaltestellen, in der Hauptstraße wurde die Hauptwasserleitung neu verlegt, Kanal und Hausanschlüsse neu hergestellt, dies ebenso und immer noch in der Rathausstraße. In der Altdorfer Straße wurde ebenso die Hauptwasserleitung neu verlegt und als Krönung wurde noch kurzfristig die Asphaltdecke auf der Hauptstraße erneuert und diese Straße nach fast 1,5 Jahren am 14.12.18 dem Verkehr in vollem Umfang freigegeben.
Weiter gilt unser Dank allen, die sich in diesem Jahr bei der Durchführung unserer Kerwe engagiert haben sowie allen, die für die Gemeinde Reparaturarbeiten, Kehrdienste sowie Laub- und Pflegearbeiten an unseren Anlagen ehrenamtlich durchführen. Allen voran den Männern der Senioreneinsatzgruppe, die bereits im dritten Jahr monatlich für unsere Gemeinde, den Sportverein und die Kirchen tatkräftig im Einsatz sind.
Ein besonderes Dankeschön an alle Bedienstete unserer Gemeinde, der Büchereileitung sowie den Teams der Kindertagesstätte und der Grundschule, die zum Wohl unserer Bürgerinnen und Bürger sowie unserer Kinder arbeiten.
Herzlichen Dank an alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, die sich in unseren Vereinen, Kirchen, Gruppierungen und der Feuerwehr auf verschiedenste Art und Weise ehrenamtlich engagieren und darüber hinaus zum Teil eine hohe Verantwortung tragen. Tun Sie dies auch weithin, denn dieses Wirken ist so unglaublich wichtig für unser dörfliches Zusammenleben! Alle, die sich bisher noch nicht eingebracht haben, sind hierzu herzlich eingeladen.
Bedanken möchten wir uns auch bei den Mitgliedern des Gemeinderats und der Ausschüsse für die engagierte und konstruktive Zusammenarbeit.
Ein herzlicher Gruß gilt allen Neubürgerinnen und Neubürgern, die in diesem Jahr in unsere Gemeinde zugezogen sind; wir hoffen, dass sie sich bei uns schnell heimisch fühlen werden.
Allen in unserem Dorf wünschen wir ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest. Besinnlichkeit, Ruhe und gute Gespräche im Kreis der Familien und Freunde mögen alle begleiten. Für das neue Jahr 2019 wünschen wir Gesundheit, Glück und dass viele Wünsche in Erfüllung gehen.
gez. Daniel Salm (Ortsbürgermeister)
gez. Helmut Hoos (1. Beigeordneter)
gez. Karl Thews (Beigeordneter)


Weihnachtsfeier 2018
Lebendige Dorfgemeinschaft:
Breites bürgerschaftliches Engagement für die Gemeinde, Kirchen und Vereine
Danke an Sammler und Spender für Kriegsgräberfürsorge: bestes Sammelergebnis in der Verbandsgemeinde

Die nunmehr seit 50 Jahren veranstaltete gemeinsame Weihnachtsfeier der Gemeinde, Kirchen und Vereine spricht allein schon für sich: Das Miteinander ist über all die Jahre hinweg den Bürgerinnen und Bürgern wichtig und daher engagieren sie sich. Davon profitieren alle, wie Ortsbürgermeister Daniel Salm in seiner Weihnachtsansprache anlässlich der gemeinsamen Weihnachtsfeier am 15. Dezember zufrieden feststellen konnte. In der voll besetzten, weihnachtlichen Flair ausstrahlenden Frimarhalle dankte er allen, die sich in irgendeiner Form in der Gemeinde für das Gemeinwohl einsetzen, den Angestellten der Gemeinde, Haupt- und Ehrenamtlichen sowie den Beigeordneten Helmut Hoos und Karl Thews , den Rats- und Ausschussmitgliedern.
Besonders hob er die Aktiven der Senioreneinsatztruppe hervor, die seit nunmehr drei Jahren sich einmal monatlich treffen um die Freimersheimer Sportvereinigung, die Gemeinde und die Kirchen bei der Pflege der Grünanlagen und Grundstücke zu unterstützen. Dies sei ein vorbildlicher Einsatz „und macht Mut für die Zukunft“, lobte Ortsbürgermeister Salm.
Ebenfalls vorbildlich sei die jährliche Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge, die in diesem Jahr das beste Sammelergebnis im Gebiet der Verbandsgemeinde Edenkoben erbracht habe: stolze 1.240,50 Euro.
Ein weiteres Dankeschön galt allen Anliegern der Hauptstraße, der Rathausstraße und im Neubaugebiet Rieshübel für ihre Geduld. „Freimersheim glich lange Zeit einer einzigen Baustelle“ bestätigte der Ortsbürgermeister, der sich über die Fertigstellung der Arbeiten am 14. Dezember freute. Nur die Rathausstraße sei noch nicht fertig geworden, hier gebe die Witterung den Fortgang der Arbeiten vor.
Geistliche, auch nachdenklich machende, Worte zum Advent sprachen in ökumenischer Verbundenheit Pfarrerin Elke Wedler-Krüger und Pfarrer Peter Nirmaier.
Peter Rummel, 1. Vorsitzender der Freimersheimer Sportvereinigung (FSV) freute sich, dass die Gymnastik-Abteilung 2018 ihr 50-jähriges Bestehen feiern konnte. Die Abteilung, 1968 als Abteilung für Damen-Gymnastik gegründet, habe sich stetig weiter entwickelt und den Bedürfnissen angepasst. Heute bietet die Abteilung neben den verschiedenen Angeboten für Frauen auch Männergymnastik, Ball-Schule für Kinder, Eltern-Kind-Turnen sowie seit 2017 den Lauftreff. „Die Aktiven sind mit Herz und ganzer Seele dabei“ lobte Rummel. Er dankte allen, die in irgendeiner Form den Verein unterstützen, mittragen und sich einsetzen.
Peter Rummel hatte einen zweiten Grund zur Freude: Seit Freitag, 14. Dezember, ist das Sportheim an das öffentliche Abwasser angeschlossen. Ein lange gehegter Wunsch ging endlich in Erfüllung und erleichtere den Sportheim-Betrieb ungemein, freute er sich. Auch hier waren wieder Ehrenamtliche im Einsatz, die in über 300 Helferstunden halfen, die Maßnahme umzusetzen, lobte Rummel und dankte ihnen für ihre Unterstützung.
Auch Klaus Vonnieda, Vorsitzender des Kulturvereins mit den Abteilungen Gemischter Chor, Theater, Big Band und Four Connected, dankte allen, die sich im Verein in vielfältiger Form engagieren oder diesen unterstützen.

Beide Vereine, Kulturverein und FSV, ehrten verdiente Mitglieder:
Walli und Willi Mees, seit 1978 Mitglieder des Kulturvereins, wurden aufgrund ihrer 40-jährigen Treue satzungsgemäß zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Peter Rummel und die 2. Vorsitzende Julia Gimpel ehrten für die FSV folgende Personen:
Dieter Christmann für 40-jährige Mitgliedschaft.
Karin Frech, Irmgard Glaser, Wilma Kuppetz, Ursula Metz, Gerdi Reder, Gertrud Rummel und Erika Wolf wurden für 50-jährige Mitgliedschaft zu FSV-Ehrenmitgliedern ernannt.
Ebenfalls für 50 Jahre wurde Gerd Christmann geehrt. Der Ehrenschiedsrichter des Vereins ist bereits seit über zehn Jahre Ehrenmitglied „und immer da, wenn man ihn braucht“, lobte Peter Rummel.

Es wurde nicht nur geredet und geehrt, sondern mit einem abwechslungsreichen Programm das vielfältige Dorfleben dargestellt.
Mit drei weihnachtlichen Liedern eröffnete der Schulchor der Gäuschule, dessen Arbeit durch das Engagement des Kulturvereins Freimersheim, des MGV Altdorf und des MGV Böbingen finanziert wird, die Veranstaltung. Die 20 Mädchen und Jungen unter der professionellen und umsichtigen Leitung von Ute Hormuth - am Klavier begleitet von David Schneider – begeisterten sichtlich das Publikum.
Die „Musikjugend“ hatte mit Eltern sowie David Kuppetz und Kirsten Pfaffmann an den Gitarren einen ganzen Programmpunkt mit Instrumentalstück, Gedicht, Adventslied und einem besinnlichen Kerzenspiel eingeübt und zeigte stolz und mit großem Engagement ihr Können. Emilia und Lea Kuppetz, Jona und Milla Habermehl sowie Marie Pfaffmann, die aufgrund der leider erkrankten Partnerin Lucy Hammann, einen Poi-Tanz zu einem Weihnachtsmedley solistisch aufführte, ernteten verdienten großen Applaus.
Mit einer Weihnachtsgeschichte und einem Gedicht trugen der 1. Beigeordnete Helmut Hoos sowie Kulturvereins-Vorsitzender Klaus Vonnieda ebenfalls zum Programm bei.
Der Gemischte Chor des Kulturvereins unter der Leitung von Beate Dittmann umrahmte mit weihnachtlichen Liedbeiträgen Dittmann die Feier.
Die LandFrauen sorgten wieder für das leibliche Wohl. Die Getränkebewirtung, die jährlich zwischen FSV und Kulturverein wechselt, übernahm der Kulturverein, der den Reinerlös hieraus für die Musikförderung an der Gäuschule spendete.
Mit einem gemeinsamen Weihnachtslied endete auch in diesem Jahr die wieder gelungene Veranstaltung.
Die Aktiven der 1. Fußballmannschaft der FSV hatten zum zweiten Mal eine Tombola mit attraktiven Preisen zusammengestellt und sorgten im Anschluss an die Veranstaltung für viele zufriedene Gewinner.


Neubaugebiet Rieshübel II

  • Im Neubaugebiet „Rieshübel II“ sind die Baumaßnahmen weiterhin voll im Zeitplan.
    Der Kanal und die Kanalanschlüsse sind komplett verlegt. Mit der Verlegung der Hauptwasserleitung wurde begonnen.
  • Zusätzlich wird eine Querung in der Ackergasse hergestellt, da die Stromzufuhr ins Neubaugebiet „Rieshübel II“ im Auftrag der Pfalzwerke auch noch in diesem Jahr verlegt werden soll.

Rathausstraße
Seit 6. August werden durch die Tiefbaufirma Wagenbrenner aus Homburg in der Rathausstraße umfassende Arbeiten durchgeführt.
Erneuert werden

  • die Hauptwasserleitung
  • der Hauptwasserkanal
  • die Hausanschlüsse für Wasser und Abwasser
  • die Zuleitungen für die Straßenbeleuchtung
  • die Straßenentwässerungsanlagen sowie
  • der Straßenbelag: dieser wird in Pflaster mit Mittelrinne (Rocca in Herbstfarben) erneuert.
  • Als Neumaßnahme kommt die Versorgung der Hausanschlüsse über Glasfasertechnik für schnelles Internet durch die Firma Inexio hinzu.

Die Baukosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich auf 554.174 Euro.
Der Anteil der Ortsgemeinde beträgt 227.630 Euro, davon tragen die angrenzenden Grundstückseigentümer durch Ausbaubeiträge 147.960 Euro.
326.544 Euro werden durch die Verbandsgemeindewerke getragen.


Barriere freie Bushaltestellen
Im Zuge dieser Arbeiten werden vor dem Rathaus und dem Dorfplatz die Bushaltestellen zu Barriere freien Haltestellen umgebaut.
Die Baukosten hierfür belaufen sich auf 51.002 Euro.
Von den zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von 43.000 Euro erhält die Gemeinde einen Landeszuschuss von 85 Prozent, dies sind 36.550 Euro.


Jungstörche Pauline und Simon beringt
Am vergangenen Freitag wurden im Beisein von rund 70 interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern durch Christian Reis von der Aktion Pfalzstorch die beiden Storchenjungen beringt. Die durch eine durch Ortsbürgermeister Daniel Salm geleitete Versteigerung ermittelten Storchenpaten Michael Verstegge und Heike Dernberger haben dem Jungstörchen-Pärchen die Namen Pauline (DER AW 502) und Simon (DER AW 503) gegeben. Der Versteigerungserlös wurde der Aktion Pfalzstorch übergeben. Wie die Aktion Pfalzstorch aufgrund ihrer Recherchen mitteilt, hatte von 2014 bis 2017 das Storchenpaar mit den Ring-Nummern DER AF 734 (Männchen) und DER AK 561 (Weibchen) das Nest auf dem Haus der Gemeinde in der Hauptstraße 63 besetzt. Das am 17.07.2010 beringte Männchen stammt aus Leimersheim, das am 12.06.2012 beringte Weibchen kam aus Rußheim. Das Storchenpaar hat zwischen 2014 und 2016 je zwei, 2015 und 2017 je drei, insgesamt also zehn Junge großgezogen, die auch alle beringt wurden. In diesem Jahr kam das Weibchen anscheinend nicht mehr zurück und ein anderes, leider unberingtes, junges Weibchen hat sich mit dem „alten“ Männchen gepaart. Aus dieser Brut gingen die nun beringten Jungstörche Pauline und Simon hervor.


Kerwe in Freimersheim

Download der Kerweredd' 2017.

Kerwerednerinnen: Heike Dernberger, Christine Leibig und Barbara Luckhardt


Freifunk - Kostenfreies WLAN

Seit dem 25. November ist am Rathaus ein Freifunk-Router installiert, der der Bevölkerung und den Internetnutzern im Umkreis von Rathaus, Haus der Gemeinde und Dorfplatz die kostenfreie Nutzung ermöglicht.


Nachmittag der offenen Grabungen
Auf dem Grabungsgelände standen mehrere jungsteinzeitliche Häuser

Die erste Gruppe bei den Grabungswerkzeugen Schaubild, wie die jungsteinzeitlichen Langhäuser ausgesehen haben sowie auf dem Plan unten in der oberen Mitte erkennbar das Freimersheimer "Ei", das bisher einmalig ist in Rheinland-Pfalz
Ein Teil des Grabungsgeländes in Ost-West-Richtung Weitere abgedeckte Grabungsfelder
  Grabungsfunde, die bereits für die Ausstellungseröffnung "Archäologische Schätze der Pfalz - 70 Jahre Landesarchäologie" am 3. November im "Archäologischen Schaufenster Speyer", Gilgenstraße 13 (Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag von 11 - 17 Uhr) vorbereitet wurden

 

Auf sehr großes Interesse stieß am 25. September der Nachmittag der offenen Grabungen auf dem derzeitigen Grabungsgelände für das künftige Neubaugebiet Rieshübel II im Osten unseres Dorfes. Den herrlichen Altweibersommer nutzten die Freimersheimer, Grundstückseigentümer und an Archäologie Interessierte aus umliegenden Dörfern und Städten, um sich vor Ort Informationen zu beschaffen. Das sechsköpfige Grabungsteam um Grabungsleiterin Hannelore Kretzschmann und den Archäologen Markus Ortlieb sowie Dr. Ulrich Himmelmann, Leiter der Direktion Landesarchäologie - Außenstelle Speyer, hatten alle Hände voll zu tun um an den verschiedenen Stationen die örtlichen Funde und Gegebenheiten zu erläutern und Fragen zu beantworten. Die etwa 200 Besucher – Familien mit ihren Kindern waren ebenso anzutreffen wie Senioren – zeigten an allem großes Interesse. Es war ja auch spannend zu erfahren, welche Arbeiten ein großer und ein kleinerer Bagger bei den Grabungen zu verrichten haben und welche Arbeitsgeräte für die seit April das Gelände untersuchenden Personen benutzen. Viele staunten nicht schlecht, als Grabungsleiterin Hannelore Kretzschmann dafür Hacke und Spaten, Maurerkellen, Pinsel und viele andere alltägliche handwerkliche Geräte vorstellte. Den Besuchern wurde die Bedeutung der Farbunterschiede in der Erde ebenso erläutert wie die runden, dunklen oder gar schwarzen Flecken auf dem Boden. Was sich noch vor Kurzem als ein mondsichelförmiger Halbkreis darstellte, hat sich zu einem großen „Ei“ ausgewachsen und gibt dem Grabungsteam Rätsel auf. Vermutet wird, dass es direkt an das direkt danebenstehende Langhaus anschloss. Aufgrund der Tatsache, dass der Freimersheimer Fund in seiner Gesamtheit erst seit etwa einer Woche bekannt und in seiner Struktur bisher einmalig ist in Rheinland-Pfalz, können nur Vermutungen (Viehstall, Vorratshaus oder viele andere Möglichkeiten) angestellt werden. Auch das jungsteinzeitliche Langhaus hatte eine beachtliche Größe: es war 50 Meter lang und zehn Meter breit und für die Besucher mit blauen Bändern markiert um so die Größe abschätzen zu können. Auch die Funde und die Grabungspläne wurden ausgestellt und erläutert. Insgesamt, so Dr. Ulrich Himmelmann, konnten die Grundrisse oder Pfostenspuren von mehreren Langhäusern nachgewiesen werden. Erst im Nachhinein allerdings kann es durch weitere Forschungen nachgewiesen werden, ob die Häuser auf dem Gelände während der Jungsteinzeit (4900 bis 4700 v. Chr.) auf einmal oder nacheinander erbaut wurden. Zahlreiche Abfall- Brand oder Beschaffungsgruben zeugen von der Besiedlung vor knapp 7000 Jahren, in der die Menschen anfingen, Ackerbau und Viehzucht zu betreiben. „Die Funde von Freimersheim sind uns so wichtig, dass wir einige davon in die neue Ausstellung „Archäologische Schätze der Pfalz – 70 Jahre Landesarchäologie“, die am 3. November im Archäologischen Schaufenster Speyer eröffnet wird, aufgenommen und die Planungen für die Ausstellung damit teilweise umgestellt haben“, freute sich Dr. Himmelmann.

Besiedlung auch in der Jungsteinzeit

Überwiegend Jungsteinzeitliche Funde, aber auch einige aus der Bronze- und Eisenzeit prägen die Grabungen der Landesarchäologie im Bereich des zukünftigen Neubaugebiets „Rieshübel II“ in Freimersheim.
Das sechsköpfige Team von Grabungsleiterin Hannelore Kretzschmann und dem Archäologen Markus Ortlieb sowie der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Bettina Hünerfauth von der Direktion Landesarchäologie der Generaldirektion Kulturelles Erbe zeigt bei einem Rundgang sichtlich zufrieden über die unzähligen Fund-Kisten und die neuesten Fundstellen. Eine Prospektion zweier Grundstücke hatte im Vorfeld bereits aufgezeigt, dass zahlreiche Stellen auf eine frühe Besiedlung hinweisen.



Die Keramikfunde aus der Mittleren Jungsteinzeit (4900 bis 4700 v. Chr.) sind geprägt von der Großgartacher Kultur, erkennbar an den Verzierungsformen mit Einstichen und den mit der Spitze nach oben typischen Dreiecken. Funde aus den sogenannten „Metallzeiten“ (Bronze- und Eisenzeit) sind zwischen 2200 v. Chr. bis in die späte Hallstattzeit (ca. 450 v. Chr.) datierbar.
Bisher wurden zwei Gräber gefunden: ein neolithisches Kindergrab (Mittlere Jungsteinzeit) und ein einsames, vermutlich christliches, Grab eines Erwachsenen, beide ohne Beigaben.
Sehr viele Gruben wurden für die Speicherung von Lebensmitteln oder für die Entsorgung von Abfällen angelegt. „Hier bestand eindeutig eine Siedlung“, ist sich Kretzschmann sicher. Anhand von typischen Veränderungen in der Erde wurden Hausgrundrisse freigelegt, sichtbar durch die Holzstämme, die in entsprechenden Abständen damals mindestens 50 Zentimeter tief in den Boden gehauen wurden. Es handelt sich wahrscheinlich um den Teil eines Langhauses voraussichtlich aus der Mittleren Jungsteinzeit mit dem für diese Zeit typischen eher schiffsförmigen Grundriss. Sie boten mehr Platz im Haus und verfügten über eine Vorhalle.
Bei einer weiteren Grabung hat man circa einen Meter unter der Oberfläche eine riesige schwarz verfärbte Grube entdeckt. Hier gab es deutlich sichtbar eine ältere Grube, die dann in eine größere Grube überging und aus der auch Knochenfunde geborgen wurden.
Spannend wird es für das Grabungsteam in den nächsten Tagen: im Südwesten des Gebietes wurde aktuell eine mondsichelförmige Pfostenstellung entdeckt, deren Bedeutung noch unklar und erst durch weitere Grabungen erklärbar ist.
Alle Funde werden durch die Mitarbeiter genauestens schriftlich und fotografisch dokumentiert sowie mit Nummern versehen. Ein Plan mit größeren und kleineren orangenen, braunen, roten und blauen Flecken zeigt die genauen Fundstellen an. Darauf zeigt sich deutlich ein Band, von Südwest nach Nordost reichend, das am dichtesten belegt ist. „Selbstverständlich graben wir nur an den Flächen, die auch viele Funde versprechen“, machen Kretzschmann und Ortlieb deutlich.
An ihrem 100. Arbeitstag am 2. September haben sie von der 1,4 Hektar großen Gesamtfläche bereits 4.500 Quadratmeter untersucht; 2.000 Quadratmeter sind derzeit offen. Geöffnet werden noch rund 1.000 Quadratmeter; bis Ende Oktober sollen die Grabungen beendet sein. Dann sind fast sieben Monate Arbeit an der Freimersheimer Frühgeschichte vorbei und das Bebauungsplanverfahren „Rieshübel II“, das weitere attraktive, ruhige Wohnmöglichkeiten schafft, kann beginnen.