Storchenpaten für Jungstörche 2017
Maifest der Dorfjugend und Ökumenischer Motorrad-Gottesdienst 2017
FSV Freimersheim feiert das Double
Infos zu Storch Eleanor
FSV Freimersheim gewinnt erstmals das Hallenturnier der VBG Edenkoben
Weihnachtsfeier der Gemeinde, Vereine, Kirchen und Institutionen am 10. Dezember
Trauer um Ehrenbürger Kurt Rummel
Landesschau RLP - Die Burgstraße in Freimersheim

Storchenpaten für Jungstörche Luisa, Frieda und Ylvie

Anlässlich der Freimersheimer Kerwe wurde am Kerwemontag, wie in den vorhergehenden Jahren auch, die Storchenberingung durchgeführt. Einfach machten es die drei Jungstörche Christian Reis von der „Aktion Pfalzstorch“ in diesem Jahr nicht und machten ihre ersten Flug- und Fluchtversuche. Zwei der Ausreißer konnten gleich wieder eingefangen und in ihr Nest auf dem Dach des Hauses der Gemeinde in der Hauptstraße 63 zurück gebracht werden.



Die Storchenpatenschaften werden in Freimersheim regelmäßig anlässlich der Kerwe versteigert und der Erlös kommt immer der Aktion Pfalzstorch und dem Storchenzentrum Bornheim zugute. Höchstbieter in diesem Jahr waren Hans Salm und Kurt Weber, die ihren Störchen die Namen „Luisa“ und „Frieda“ gaben. „Ylvie“, die einen Tag lang ihr Jungstorchdasein ohne Nestfürsorge ausprobierte, erhielt ihren Namen von ihren Paten Irene und Horst Barth. Da nicht noch einmal die Nestruhe gestört werden sollte, lebt Ylvie nun im Storchenzentrum Bornheim und wird die Reise in den Süden von dort aus antreten.

Maifest der Dorfjugend und Ökumenischer Motorrad-Gottesdienst eine gelungene Kombination

Am 1. Mai hatte die Dorfjugend bereits zum dritten Mal zum Maifest in und um das Haus der Gemeinde mit Aufstellen eines Maibaums im Dorfzentrum eingeladen. Auch in diesem Jahr kann es wieder als gelungen bezeichnet werden. Die Bevölkerung ließ ihre Dorfjugend trotz des Regenwetters nicht im sprichwörtlichen Regen stehen sondern sich gerne zum Feiern bei Weißwürsten, Brezeln und anderen Leckereien einladen und freut sich auf eine Wiederholung im nächsten Jahr. Die Motorradfreunde Freimersheim, für die jetzt die Saison wieder begonnen hat, nahmen das Maifest zum Anlass um einen Motorrad-Gottesdienst zu organisieren und um den kirchlichen Segen für ihre Ausfahrten zu erbitten. So wurde zum ersten Mal in Freimersheim ein ökumenischer Motorrad-Gottesdienst gefeiert, den Pfarrerin Elke Wedler-Krüger (Prot. Pfarramt Im Gäu) und Pfarrer Hermann-Josef Macziol (Kath. Kirchengemeinede Maria, Mutter der Kirche) hielten, musikalisch begleitet durch Thomas Kienbaum an Gitarre und Saxofon.
Der Gottesdienst stand unter dem Motto „Power mit der Kraft der zwei Herzen“. Trotz des anhaltenden Regens hatten sich rund 70 Gläubige beider Konfessionen auf den Weg zum Dorfplatz gemacht und nahmen, die meisten nur geschützt durch ihre Regenschirme, wenige unter einem Pavillon, am Gottesdienst teil. Zwar waren die Biker in der Minderheit, doch gerade dieses gemeinsame Singen und Beten machte auch die Unterstützung und das gute Miteinander im Dorf deutlich. Diese erstmals in Freimersheim angebotene Gottesdienstform mit „Biker-Psalm“, Fürbitten, Lob- und Dankliedern und der passenden Predigt von Pfarrer Macziol bedeutete für alle anwesenden Gläubigen eine Bereicherung.
Mit dem Segen für alle Anwesenden und der Segnung der Biker und ihrer Maschinen beendete ein lautes Aufheulen der Motoren als „Amen“ der Fahrer den besonderen Gottesdienst. Schon jetzt ist der Wunsch nach einem Gottesdienst im nächsten Jahr groß.
Direkt im Anschluss daran wurde mit dem Aufstellen des Maibaums das Maifest eröffnet.

Herzlichen Glückwunsch zum Double, dem größten sportlichen Erfolg der Vereinsgeschichte!
Die Gemeinde Freimersheim mit ihren Bürgerinnen und Bürgern gratuliert der 1. Mannschaft der Freimersheimer Sportvereinigung unter Trainer Edin Pita zur Meisterschaft in der A-Klasse Südpfalz und dem damit verbundenen Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga sowie dem ebenfalls souverän erkämpften Bitburger Kreispokal Südpfalz.

Infos zu Storch Eleanor

Seit sich in Freimersheim auf dem Haus der Gemeinde wieder Störche angesiedelt haben, werden Storchenpatenschaften vergeben. Kurt Weber aus Böchingen, Pate des 2014 geschlüpften Storchs Eleanor, erhielt nun vom Storchenzentrum Bornheim am 6. Februar die Mitteilung, dass der in Freimersheim geschlüpfte und am 23. Juni 2014 beringte Storch „am 28.10.2016 bei Zaragoza (Spanien) gesund und munter abgelesen wurde“. Alle hoffen nun, dass Eleanor die weite Reise aus seinem Winterquartier in die Region zurück gut bewältigt und er in seiner Heimat wieder gesund und munter gesichtet wird.

FSV Freimersheim Fußball

Herzliche Glückwünsche an die Mannschaft des FSV Freimersheim, die erstmals den Sieg beim traditionellen Hallenfußballturnier der Verbandsgemeinde Edenkoben erringen konnte. Eine beeindruckende Leistung!

Bild: Verbandsgemeinde Edenkoben


Weihnachtsfeier der Gemeinde, Vereine, Kirchen und Institutionen am 10. Dezember

Freimersheim Intakte Dorfgemeinschaft unterstützt sich gegenseitig
„Wir sind eine Gemeinde, in der der Eine den Anderen kennt und hilft“, lobte Ortsbürgermeister Daniel Salm bei seiner Weihnachtsansprache anlässlich der gemeinsamen Weihnachtsfeier von Gemeinde, Vereinen, Kirchen und Institutionen in der Frimarhalle die intakte Dorfgemeinschaft. Es werde und wurde übers Jahr viel bewirkt. Sehr erfreut zeigte sich der Ortsbürgermeister über die im Frühjahr gegründete Senioreneinsatzgruppe, die bei ihren monatlichen Einsätzen in zahlreichen Aktionen viel geschultert haben. „Das macht Mut für die Zukunft“, lobte der Ortschef. Er dankte auch den Sammlerinnen und Sammlern, die für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Dorf unterwegs waren und mit 1.260 Euro das beste Sammelergebnis im Gebiet der Verbandsgemeinde Edenkoben erzielten. Problemlos sei auch die Aufnahme von Flüchtlingen im Januar dieses Jahres erfolgt. Von anfangs sechs Personen leben noch vier junge Syrer in Freimersheim, die ehrenamtlich betreut werden und seither Sprachkurse durch weitere Ehrenamtliche erhalten. „Eine vollständige Integration ist bei gutem Willen möglich. In Freimersheim haben wir den Grundstein dazu gelegt“, zeigte sich Salm sehr zufrieden. Dank sagte er allen bei der Gemeinde Beschäftigten und dem Team der Kindertagesstätte, den ehrenamtlich Tätigen in Vereinen, Kirchen, Gruppierungen und den Aktiven der Feuerwehr, den Lehrkräften und Betreuerinnen der Gäuschule, Büchereileitung und dem Bücherei-Freundeskreis sowie allen, die sich beim größten Dorffest, der Kerwe, einbrachten. Den Beigeordneten sowie den Gemeinderats- und Ausschussmitgliedern dankte der Ortschef für die konstant gute Zusammenarbeit. Die gemeinsame Weihnachtsfeier hat eine 50-jährige Tradition und ermöglicht es den Vereinen, Kirchen und Gruppierungen sich zu präsentieren. Seinen Antrittsbesuch hatte Pfarrer Peter Nirmaier von der Pfarrei Maria, Mutter der Kirche, der auch für seine Kollegin Elke Wedler-Krüger von der Protestantischen Kirchengemeinde Freimersheim-Kleinfischlingen-Großfischlingen sprach und mit einer eigenen Nikolausgeschichte das Publikum anrührte. Sowohl der MGV 1875 Freimersheim als auch die Freimersheimer Sportvereinigung nahmen Ehrungen vor. Beide Vorsitzenden, Klaus Vonnieda und Peter Rummel, lobten ebenfalls die sehr gute Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und den Vereinen und das gute Miteinander im Dorf. FSV-Vorsitzender Peter Rummel dankte den Funktionären des Vereins für ihren unermüdlichen Einsatz, den Übungsleitern und Trainern, allen Helfern, Förderern, Unterstützern und Werbepartnern sowie den 650 Vereinsmitgliedern für ihren Einsatz und die Treue zum Verein. Das Programm bereicherte die Dorfjugend mit einigen Liedbeiträgen unter der Leitung von Jugendpfleger Michael Keßler und dem Gedicht „Finanzamt“ vorgetragen von Maurice Tischer und Lucy Hammann als Christkind. Eine Weihnachtsgeschichte las der 1. Beigeordnete Helmut Hoos. Musikalisch umrahmten der Gemischte Chor des MGV unter der Leitung von Beate Dittmann und die MGV-Big Band „Moonshiners“ mit verschiedenen Beiträgen die Veranstaltung. Mit dem gemeinsam gesungenen Weihnachtslied „Macht hoch die Tür“, begleitet an den Trompeten von Günter und Lars Traub und dem Gemischten Chor, endete die gemeinsame Weihnachtsfeier. dnb


Trauer um Ehrenbürger Kurt Rummel

Freimersheim trauert um seinen Ehrenbürger Kurt Rummel, der am 15. April im Alter von 92 Jahren verstarb.
Der Verstorbene, in Freimersheim von allen nur „„de Boss“ genannt, hat den Gäu-Ort, dem er von 1964 bis
1979 als Ortsbürgermeister vorstand, und vor allem auch die Freimersheimer Sportvereinigung geprägt.
Er führte „„seinen“ Verein seit der Gründung 1961 bis 1991.
In die Zeit als Ortsbürgermeister fielen der Umbau des Rathauses mit Bau der Kulturhalle, die
1200-Jahr-Feier 1971, die Wasser-Verbundleitung nach Altdorf mit Anschluss zur Haßlocher Gruppe sowie
einige Baugebiete. Von 1984 bis 1998 führte er den Fraktionsvorsitz der FWG im Verbandsgemeinderat
Edenkoben.

In seine Zeit als Vorsitzender des FSV fiel der Bau des Sportplatzes, des Sportheims mit Erweiterungsbau,
der Umbau des Sportplatzes zum Tennenplatz sowie die Planung und Bauphase der Tennisplätze. Durch
seine Freundschaft zu Fritz Walter wurde das Turnier um den Fritz-Walter-Wanderpokal aus der Taufe
gehoben, das seit über 50 Jahren jährlich ausgetragen wird. Zum Dank für seinen Einsatz wurde er 1991
zum Ehrenvorsitzenden ernannt und gehörte dadurch bis zuletzt dem Geschäftsführenden Vorstand an.

Schon von seinem Elternhaus eine frühe verantwortliche Selbstständigkeit gewöhnt, wurde er nach Krieg
und Gefangenschaft Handlungsbevollmächtigter bei Gummi-Mayer und Mitglied der Geschäftsleitung der
Gumasol-Werke. Von 1954 bis 1964 war er Raiffeisenrechner für Bank und Warengeschäft und für die
Bauplanung des ehemaligen Raiffeisengebäudes in der Ackergasse verantwortlich. Daneben war er über
50 Jahre aktiver Sänger des MGV Freimersheim, führte Anfang der 1950er Jahre Regie bei der örtlichen
Theatergruppe und stand dieser noch lange beratend zur Seite.
Seine vielen Verdienste wurden mit der Ehrennadel des Landes, durch den Gemeinde- und Städtebund,
mit der Goldenen Wappennadel des Landkreises Südliche Weinstraße und mit Goldenen Ehrennadeln von
Sportbund und Fußballverband und der Sportehrenplakette des Kreises für 40 Jahre Ehrenamt gewürdigt.
Sein Heimatort dankte ihm für seinen Einsatz im Jahr 2000 mit der Ernennung zum Ehrenbürger.
„Verantwortung kann auch Vergnügen sein“ lautete stets sein Fazit zu seinem herausragenden Engagement.
Einen schweren Schicksalsschlag musste er 1998 mit dem Unfalltod seines Sohnes Paul verkraften.
Kurt Rummel wurde am 20. April auf dem Friedhof in Freimersheim unter großer Anteilnahme der
Bevölkerung und zahlreicher Weggefährten beigesetzt.
Sein Wirken wird unvergessen bleiben!

 
Die Burgstraße in Freimersheim

In der Landesschau Rheinland-Pfalz porträtiert der SWR die Burgstraße in Freimersheim.
Der Beitrag vom 03.11.2015 findet sich in der Mediathek des SWR oder kann hier via Direktlink abgerufen werden.